Orientierungstauchen

Für alle die sich nicht zwischen Orientierungslauf und Tauchen entscheiden können, ist diese Sportart die perfekte Lösung. Beim Orientierungstauchen muss der Sportler, innerhalb eines abgesteckten Wettkampfgebiets (wie zum Besipiel einem kleinen See), verschiedene, vorgegebene Kontrollpunkte in möglichst kurzer Zeit anschwimmen. Diese Verbindung aus Orientierungslauf und Flossenschwimmen fordert vom Taucher technisches Verständnis, koordinative und auch konditionelle Fähigkeiten.

 

Briefmarke der DDR
Briefmarke von 1985 aus der DDR (Quelle: Wikimedia)

Ursprung

Die Sportart wurde während des kalten Krieges in der UdSSR erfunden und ist ursprünglich militärischer Natur. 1961 und 1962 fanden erste zivile Wettkämpfe im Lago Maggiore und im Wörthersee statt. So wurden Italien und Österreich zu den Keimzellen des Orientierungstauchen ausserhalb der Sowietunion. 1967, nachdem die CMAS den Sport als offiziellen Tauchsport anerkannt hatte, fand im Lago Maggiore die erste Europameisterschaft im Orientierungstauchen statt. Heute wird der Sport vor allem in Ägypten, Tunesien, Kolumbien, Kasachstan, Italien und Österreich ausgeübt.

 

Regeln

Beim Orientierungstauchen schiebt der Taucher ein spezielles Presslufttauchgerät vor sich her. Daran befestigt sind ein Kompass, ein Streckenzähler und der notierte Kurs. Der Taucher darf vor Beginn des Wettkampfes mit Vermessungswerkzeug und einer Karte (Mit darauf eingezeichneten Kontrollpunkten) seinen Kurs notieren. Im Wasser folgt der Taucher sinem notierten Kurs. Wenn er einen Kontrollpunkt erreicht zieht er an der dort angebrachten Boje um der Wettkampfleitung zu signalisieren, dass er den Punkt erreicht hat. Zur Identifikation und aus Sicherheitsgründen ziehen alle Taucher eine Positiosboje hinter sich her. Während dem Wettkampfes darf nur diese Boje über Wasser sein, der Taucher muss über die ganze Wettkampfsdauer abgetaucht bleiben.

 

Link auf die Orientierungsseite von CMAS

http://www.cmas.org/orienteering